Tag 1, Ankunft
Nachdem wir Euch vom Flughafen abgeholt haben, bringen wir Euch in Eure erste gemütliche Unterkunft am nördlichen Stadtrand von Windhoek, wo wir erst mal ausgiebig frühstücken. Danach übernehmt Ihr Eure Maschinen und könnt eine erste kleine Tour auf Schotter unternehmen. Außerdem wollen wir Euch natürlich kennenlernen, Eure Wünsche und Erwartungen erfahren und ein paar Worte zum Tourverlauf und den „Spielregeln“ während der Tour sagen. Abends geht es dann, je nach Gruppenwunsch, entweder in ein gutes Restaurant nach Windhoek oder wir lassen uns im Restaurant Eurer Unterkunft verwöhnen.
Tag 2, Windhoek - Camp Gecko 200 km
Wenige Kilometer hinter Windhoek endet der Asphalt, nun sind geschobene Schotterpisten der Untergrund, auf dem wir am ersten Fahrtag nach Südwesten fahren. Durchs Khomas-Hochland bewegen wir uns auf diesem Hochplateau auf dessen Westrand zu, der gleichzeitig die Ausläufer der Namibwüste nach Osten begrenzt. Der Spreetshoogte Pass führt uns auf steiler Serpentine mehrere hundert Meter tiefer. Unser Tagesziel ist Camp Gecko. Das Voraus-Team von Enduro Namibia hat hier bereits unser Zeltlager errichtet und alles für eine kleine Weihnachtsfeier in der Wüste vorbereitet.
Tag 3, Camp Gecko - Sossusvlei - Camp Gecko 240 km
Möglichst früh starten wir heute die Motorräder, um zeitig am Eingang zum Sossusvlei zu sein. Weil Motorräder im Nationalpark nicht erlaubt sind, steigen wir dort auf ein Allradfahrzeug um und fahren in das Sossusvlei, um einige der höchsten Dünen der Welt hautnah zu erleben. Zurück im Camp Gecko erwarten uns eine Dusche und ein ordentliches Abendessen unter imposantem Sternenhimmel.
Tag 4, Camp Gecko - Swakopmund 285 km
Ziel heute ist Swakopmund. Durch den Namib Naukluft Park fahren wir über den Kuiseb Canyon nach Walvis Bay. Auch wenn wir als Motorradfahrer die Transitpiste nicht verlassen dürfen, werden wir wahrscheinlich verschiedene Antilopenarten, Strauße und anderes Wild zu Gesicht bekommen. Quartier für die nächsten zwei Nächte ist ein gutes Hotel in der Stadt.
Tag 5, Swakopmund und Umgebung
Dieser Tag gehört Swakopmund und seiner Umgebung. Von hier aus können Ausflüge nach Walvis Bay unternommen werden, um dort mit dem Boot eine lohnenswerte Delphin-Tour zu unternehmen. Wer möchte, kann mit einem Quad einen Abstecher in die Dünen zwischen Walvis Bay und Swakopmund unternehmen. Außerdem können wir mit den Motorrädern zur „Moon Landscape“ fahren, einer beeindruckenden Landschaftsform,die der Swakop im Laufe der Zeit geformt hat. Auch Namibias berühmte “Ur-Pflanze“ Welwitschia mirabilis werden wir sehen. Wer Swakopmund etwas genauer sehen möchte, kann diesen Tag nutzen, die Stadt mit deutlich zu spürender deutscher Tradition zu erkunden.
Tag 6, Swakopmund - White Lady Camp, Brandberg 228 km
Von Swakopmund fahren wir auf der aus Meersalz gebauten Küstenstraße nach Hentisbay, weiter geht es auf guter Schotterpiste zur ehemaligen Minenstadt Uis und von dort zum White Lady Camp an der Ostseite des Brandbergs im Bett des Ugab-Trockenflusses. Wer mag, ist zu einem Besuch der berühmten Felszeichnungen am Brandberg eingeladen. Manchmal ziehen Elefanten auf der Suche nach Nahrung auch durchs Lager.
Tag 7, White Lady Camp, Brandberg - Aba Huab Camp 138 km
Vom Brandberg aus fahren wir nach Twyfelfontein. Twyfelfonteins Felszeichnungen zeugen von der frühen Besiedlung dieser Gegend und zählen zum Weltkulturerbe. Der „Verbrannte Berg“ und die „Orgelpfeifen“ genannten eigenwilligen Basaltformationen sind weitere landschaftliche Attraktionen, die wir - Lust und Laune vorausgesetzt - besuchen werden. Das Enduro-Namibia-Lager ist derweil im Aba Huab Camp für uns errichtet worden und erwartet unser Eintreffen.
Tag 8, Aba Huab - Kamanjab 230 km
Über den beeindruckenden Grootberg Pass geht es nach Kamanjab. Das Kamanjab Rest Camp ist unser Quartier für diese Nacht.
Tag 9, Kamanjab - Etosha National Park 150 km
Von Kamanjab fahren wir auf kleineren, aber gepflegten Schotterpisten zu unserem Basislager für den Besuch im Etosha Nationalpark. Am Nachmittag wollen wir eine Wildsafari im Nationalpark unternehmen. Weil Motorräder im Nationalpark nicht erlaubt sind, steigen wir dazu um auf ein Allradfahrzeug.
Tag 10, Etosha National Park - Waterberg 228 km
In den frühen Morgenstunden unternehmen wir eine weitere Wildpirsch im Etosha National Park. Danach fahren wir auf Asphalt über Outjo und Otjiwarongo nach Südosten zu unserem Tagesziel, dem Waterberg. Wir werden auf dem schön angelegten Campingplatz der Waterberg Wilder Wilderness Lodge zu Gast sein. Ein Sundowner auf der Plateaukante dieses riesigen Tafelberges zählt sicher zu den Höhepunkten unserer Reise.
Tag 11, Waterberg - Okonjima 115 km
Eine relativ kurze Etappe auf Asphalt steht uns heute bevor. Auf der Okonjima Lodge angekommen, haben wir Gelegenheit, den Großkatzen Namibias besonders nah zu sein. Auf einem geführten „Cheetah Tracking Trail“ zu Fuß können wir Geparden und Leoparden in ihrem natürlichen Habitat beobachten.
Tag 12, Okonjima - Windhoek 215 km
Am Morgen gibt uns ein interessanter „Buschman-Trail“ Einblick in das Leben der San-Bevölkerungsgruppe Namibias. Nach diesem Ausflug in Jahrhunderte alte Traditionen starten wir wieder unsere modernen Motorräder und fahren auf gutem Asphalt zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise.
Tag 13, Windhoek
Zeit um sich nach unserer Tour etwas zu entspannen, die Sehenswürdigkeiten Windhoeks kennenzulernen und Souvenirs zu kaufen. Für unser Abschiedsessen fahren wir abends wieder in die Stadt und lassen uns in einem guten Restaurant verwöhnen.